Donnerstag, 19. Oktober 2017

Paris

Stadt der Liebe und Hauptstadt der Savoir Vivre


Eine Wochenendreise und ein Geschenk an meine Mutter zu ihrem 60. von mir und meinem Mann.
Wir hatten eine ganz lange Wochenende mit strahlend blauer Himmel mit viel Sonnenschein und Wärme. Das war ein richtiger goldener Oktober. 

Hier sind auch Tipps von mir aufgeführt, welche Sehenswürdigkeit man gesehen haben muss:

Unterkunftsmässig bezogen wir die 3 Sterne-Hotel namens Apogia. Wir waren begeistert, schon von den Sternen her, wie toll und sauber der Hotel war. Gebucht hatte ich es über Hotelgutscheinanbieter Animod.de. Wir bekamen Einzelbetten, die man zusammen legen kann. Es gab ein internationales Frühstück, wie man es auch von anderen Hotels her kennt. Begeistert war ich von diesen frischen Ananas. Leider konnte Rezeptionspersonal kein Deutsch, aber wir konnten uns sehr gut in gebrochenen Englisch und Französisch mit Gebärden verständigen. Zu meiner Überraschung gab es ein sehr kleines Raum mit nur zwei Fitnessgeräte, weil auf der Website groß von Wellness und Fitness gepriesen wird. Der Hotel besitzt ein großes Foyer und man hat auch im Zimmer immer freies W-LAN. Das Hotel liegt im Pariser Vorort Ivry sur Seine. 

Man erreicht prima mit dem Bus (der Bushaltestelle befindet sich genau am Hotel) den Bibliotheque François Mitterrand zum Metrostation und man kommt von dieser Metrostation zu allen bekannten Sehenswürdigkeiten. Wenn man aber ganz bequem mit dem Taxi vom Flughafen zum Hotel oder zurück möchte muss man mit 70 Euro pro Taxifahrt rechnen.

Sauf-Straßenschild
Willst du mit mir saufen? ;-)

Den ersten Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang zu Parc des Cormailles und tranken dort Kaffee draußen in der Sonne vor der Café de la Gare und beobachteten die Hektik der Menschen, die von und zum Bahnhof liefen. Diese Café und die Lage erinnert mich an die Charme der verlorenen Zeit.


Cafe de la Gare
Cafe de la Gare am Park

Am zweiten Tag standen wir ohne Wecker ziemlich früh auf, am Buffett war es noch ruhig. Nach dem Frühstück fuhren wir als Erstes am Place du Trocadero Nähe Eiffelturm. Der Platz erhielt den Namen im Gedenken an die Einnahme der Festung auf der Isla del Trocadero während der frz. Invasion in Spanien durch die französische Armee im Jahre 1823. Das Palais am Platz du Trocadero wurde für die Weltausstellung 1878 gebaut. Die beteiligten Nationen nutzte den Platz für die Propagandazwecken bei der Weltausstellung im Jahre 1937. 

An der Eiffelturm standen an allen Seiten Menschenschlange, so dass wir schade fanden mit an der Schlange zu stehen um hoch zu fahren. Wir wollten die Zeit ja nicht verschenken. Vom Eiffelturm schlenderten wir zum Park. Saßen dann am Café und lassen den Blick auf die Eiffelturm und die vorbeigehenden Menschen schweifen. Eiffelturm ist für jedes Kind bekannt und da brauche ich nicht näher zu erläutern.


Eiffelturm am Champ de Mars
Eiffelturm am Champ de Mars

Dann gingen wir weiter zum Parc du Champ de Mars (einst Exerzier- und Paradegelände der benachbarten Militärschule) an der Ecole Militaire (Militärschule, dort wurde u A. Napoleon ausgebildet) vorbei zum Invalidendom. Davor war ne Einlasskontrolle. In Paris wird mittlerweile angesichts vieler Anschläge in letzter Zeit sehr streng kontrolliert. Überall sah man Militär-, Sicherheits- und Polizeibeamten. Trotzdem könnten wir uns frei und sicher bewegen. Im goldgekuppelten Invalidendom befindet sich das Grab von Napoleon. Wenn man aber reingehen möchte, kostet es 12 Euro Eintritt (einschließlich weitere Museeneintritte). 


Invalidendom
Invalidendom *schwärm*

Dann schlenderten wir gemütlich Richtung Montparnasse. Montparnasse ist eine in Mode gekommene Künstlerviertel zwischen den zwei Weltkriegen. An der Boulevard du Montparnasse Nähe Tour Maine-Montparnasse (einziger Wolkenkratzer in Paris) aßen wir etwas, bevor wir zum Cremeterium Montparnasse gingen. Dort sind berühmte Persönlichkeiten u. A. Jean-Paul Sartre, André Citroën, Samuel Beckett begraben. 


Cremeterie Montparnasse
Cremeterie Montparnasse

Es ging weiter zum Saint Germain des Pres, wo wir zum Jardin du Luxemburg (schönste und beliebteste Gartenanlage von Paris) gingen. Dort stand der Palais du Luxemburg, benannt wurde der Park nach dem und dient als Senat und Wechselausstellungen. 


Palais du Luxemburg
Palais du Luxemburg

Jardin du Luxemburg

Weiter dahinter war in Schatten liegende Fontaine de Medicis, ein Brunnen im Stil italienischer Grotten. Am Park legten wir eine kleine Pause im Schatten ein und anschließend gingen wir an Pantheon; eine kuppelförmige Kirche und wird auch als Ruhmestempel großer Franzosen bezeichnet, und gingen vorbei zur Sorbonne, wo einst Prinzessin Charlotte von Monaco studierte. Eigentlich hatten wir vor zur Café Flore oder Cafe Deux Margots (legendär, Lieblingsorte für Künstler, Schriftsteller und Feministinnen) der Boulevard St. Germain des Pres zu gehen um Crêpes und Eis zu essen. Aber da fielen wir aus allen Wolken: Preise in astronomischen Höhen! Wir saßen schon da und gingen doch lieber weiter.


Cafe de Flore
Cafe de Flore

Wir gingen vorbei an eindrucksvollen Hotel de Ville (Pariser Rathaus) wo einst der ehemalige Staatspräsident Jacques Chirac 18 Jahre lang als Bürgermeister residierte.
Ach ja, die als modern gepriesene Centre Pompidou („Kulturfabrik“ wo Museen und Ausstellungen beherbergt sind) wollten wir auch mal angeguckt haben und erwiesen sich als Enttäuschung. Die vielen Röhren um das Architektur herum erinnert irgendwie an Dauer-Baustelle. Da sind mir historische Bauten viel lieber. Dann fuhren wir mit dem Metro zu St. Michel-Notre Dame. Besichtigten diese Kathedrale Notre Dame, aber rein gehen wollten wir auch nicht, da wieder Warterei vor der Kathedrale.


Notre Dame
Notre Dame

Da wir bereits 23.000 Schritten gelaufen sind und die Füsse weh taten nahmen wir Rikscha und ließen zum Pont Neuf, älteste Brücke von Paris, und das Kaufhaus Samaritaine chauffieren. Leider ist zur Zeit Baustelle im Kaufhaus. Da machten wir Pause in der Nähe bevor wir wieder zurück zum Hotel fuhren. 

Am vorletzten Tag fuhren wir mit dem Metro zum Place de la Bastille mit Julisäule in der Mitte, ist eine jener französischen Erinnerungsorte, wo wir zum Viertel Marais, einem der schönsten Pariser Viertel, liefen. Wir bewunderten die Places des Vosges (schönster Platz in Paris). Dann gingen wir zur Rue des Rosiers zum jüdischen Viertel. Von da aus ging es weiter zur Louvre. Im Carousel du Louvre befand sich abgesenkten Pyramide in Glas. Im Chocolaterie Maxim‘s muss ich einmal die französischen Macarons gekauft haben (11,50 für 6 Macarons). Jaja, Mama hat es mir spendiert. 


Macarons bei Maxim´s
Macarons bei Maxim´s

Die Louvre selbst ist wirklich prächtig und grenzt an Jardin du Tuilieres (Gartenanlage). Wir waren am Café in diesem Garten, haben da Päuschen eingelegt und aßen Eis und Crêpe Nutella. Dann wollten wir am großen Brunnen weitere Pause einlegen, weil die Sonne so schön mit uns lachte. Am Brunnen befand sich auch der Orangerie (dort hängen auch Gemälde berühmter Meister) und Jeu de Paume („Ballspielhaus“ zur Zeit Napoleons).


Louvre
Louvre

Weiter ging es zum Place de la Concorde mit dem imposanten Obelisk (Geschenk von Ägypten an Paris), wo einst Guillotine stand und Marie-Antoinette und Ludwig XVI. hingerichtet wurde. Wir gingen zum pompösesten Brücke Pont Alexandre III und Grand/Petite Palais (entstanden zur Weltausstellung 1900). 


Am Pont Alexandre III
Am Pont Alexandre III

Angrenzend befand sich Champs Elysees mit deren eindrucksvollen von Napoleon errichten gelassene Arc de Triumphe. 

Arc de Triomphe
Arc de Triomphe

Auch wollte ich einmal zum bekannten Laduree (Macarons!!!) und dreimal dürft ihr raten: da muss man auch anstehen!!!

Dann fuhren wir mit dem Metro zu den Kaufhäusern Galeries Lafayette und Printemps. In der Mitte von Galeries Lafayette ist es prunkvoll mit Kuppel überdacht. Da lohnt es sich da mal rein zu gehen. Wir gingen hoch auf dem 7. Stockwerk zur Dachterasse und da hat man einen tollen Aussicht auf ganz Paris. dakann man sich zB. das Hochfahren mit Eiffelturm oder Triumphbogen ersparen. 


Kuppel in der Galeries Lafayette
Kuppel in der Galeries Lafayette

Am Abend ließen wir uns draußen vor dem Restaurant am St. Michel bei einem Wein die Revue des Tages passieren und beobachteten die Menschen und rege Pariser Verkehr.


Notre Dame im Lichtermeer
Notre Dame im Lichtermeer

Am letzten Tag blieben uns noch viel Zeit übrig und gingen zum Stoffkaufhaus „Marche Saint Pierre“. Ein Tipp für alle Näh- und Stoffenthusiasten! Ein wenig enttäuscht war ich von der wenigen Jersey-Kinderstoffauswahl. An der Straße waren noch mehrere Stoffgeschäfte. Wir gingen weiter hoch zum schönen Sacre Coeur (kuppelförmige Basilika) und genossen wieder ein Ausblick auf Paris. Da wo Sacre Coeur befand sich das nostalgische Viertel Montmartre. 


Sacre Coeur
Sacre Coeur

Wir gingen entlang der Gässchen, vorbei am Museum, wo sich auch der Seerosengarten befand, in der Claude Monet das Seerosenbild malte. Dort wurde auch „Die fabelhafte Welt der Amelie“ gedreht. Wir gingen vorbei am kleinen Weinberg in Montmartre. Es ist ein einziger Weinberg in Paris und dort werden etwa 500 Flaschen Wein abgefüllt. Die Flaschenweine werden zu Wohltätigkeitszwecken, auch manchmal bis zu 3000 Euro pro Sechserkiste versteigert. Unser Endstation unserer Paris-Reise war Moulin Rouge (rote Mühle), einer Tanzlokal in der roten Mühle, wo nie Mehl gemahlen wurde. Dort saßen wir ein bisschen und genossen die Sonne, bevor es zurück zum Flughafen ging. Weiter an der Straße ist ein Rotlichtviertel.


Moulin Rouge
Moulin Rouge

Was man auch machen sollte, wenn man erneut nach Paris fliegt oder noch länger dort bleibt: Seine-Bootstour (am Abend, wenn es dunkel ist ist es stimmungsvoll bei den Lichtern) und statt Bustour Top Stop nimmt man sich normale Bus-Fahrkarten und fährt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit. Das ist wesentlich günstiger. 
Für unter 26 jährigen sind Museumseintritte frei! Ebenfalls kann man Sacre Coeur, Cremeterien und der finsteren Katakomben, wo Skelette in Reih und Glied aufgeschichtet sind, kostenlos besichtigen. 
Toll ist es auch im Dunkeln am Eiffelturm zu sein (ich weiß, es ist verrückt, aber Achtung, es ist verboten den beleuchteten Eiffelturm in Bild zu veröffentlichen (siehe Urheberrechtsgesetz!))
Ich kann nur sagen, kulinarisch ist Paris ein teures Pflaster, aber wenn ihr Lokals in grosse, bekannte Plätze, wo sehr viele Menschen sind oder in der Nähe von bekannten Sehenswürdigkeiten meidet, kommt ihr günstig herum. 



Wie findet ihr Paris? wart ihr schon mal dort? Gibt es weitere Tipps, den man beherzigen könnte? Dann schreibt in den unterstehenden Kommentaren ... Ich würde mich freuen!

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Matcha Latte mit Sojavanillemilch

Mein heissgeliebter Trendgetränk und schmeckt super, wenn der Tee noch warm ist. 
Ein echter und guter Matchatee kommt aus Japan, nicht zu verwechseln mit chinesischem, da japanisches qualitativ besser und echt ist. 


Matcha Latte
Matcha Latte
Meine Schwägerin, die Bezug zu Japan hat hat mir aus ihrem letzten Urlaub in Japan Matchatee und Chasen (Matchabesen aus Bambus) mitgebracht, weil ich ihr begeistert erzählte, wie gut mir Matcha Latte mit Sojavanillemilch schmeckt. In Japan sind diese Tee günstiger als hier in Deutschland (schon wegen der Import!).

Matchatee wird gemahlen verkauf und stammt aus den zarten Blattspitzen des Tencha Tees (Grüntee). Ursprünglich bereiteten buddhistische Mönche Matcha zu, später wurde er zum Lieblingsgetränk der Samurai und dann fester Bestandteil der japanischen Teezeremonie – auch heute noch und von Promis gerne getrunken, weil es gesund ist und gut schmeckt! 

Eine Schale Matcha enthält circa 3 % Koffein. Das Grünteepulver hat eine angenehm belebende Wirkung. Ist aber für Schwangeren ungeeignet! 
Außerdem soll Matcha entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken. 

Man findet Matchapulver in den Drogerien, Teehäuser oder Reformhäuser. Allerdings ist es aufgrund seiner aufwendigen Herstellung nicht ganz günstig. Abgesehen vom Anbauen und Pflücken dauert es etwas eine Stunde um aus Tencha Tee rund 30 g Matchapulver zu gewinnen. Daher zahlt man für eine kleine Dose oder Päckchen mindestens um die 10 Euro (gesehen bei DM). Bei günstigeren Produkten ist Vorsicht (nicht zu verwechseln mit unechtem chinesischen Matchas) geboten. Am besten lagert man Matcha luftdicht verschlossen und lichtgeschützt. Japaner bewahren Ihren Matcha auch im Kühlschrank nachdem sie es geöffnet haben. 

Matcha-Tee kann auch pur, also nur mit Wasser aufgegossen getrunken werden oder damit kann man wirklich auch backen, zB. Kekse, Kuchen oder Macarons ... Matcha Latte nennt sich das Getränk dann mit Milch und lässt sich super einfach zubereiten. Man kann Soja- oder einfach Kuhmilch verwenden. Mir schmeckt das mit Sojamilch (Vanillearoma) am besten. Er schmeckt meist auch denen, die sich bislang nicht mit gewöhnlichem Grüntee anfreunden konnten, weil sie ihn zu herb oder zu bitter oder gar geschmacklich uninteressant fanden. 

Siehe Rezept hier: 

½ TL Matchapulver
50 ml heißes Wasser
200 ml aufgeschäumte Soja- oder Kuhmilch (Reis-, Mandel-Kokosmilch gehen auch, da sind die Geschmacksfantasien keine Grenzen gesetzt!)

Matcha in eine kleine Schale geben und mit 50 ml heißem Wasser verrühren. Klumpfrei wird es mit einem Bambusbesen ("Chasen") in einem kleinen Schüsselchen verrührt. Flüssigkeit in ein Glas oder Becher füllen und anschließend aufgeschäumte Soja- oder Kuhmilch hinzugeben.

Matcha Latte ggf. mit Honig, Zucker, Stevia oder Agavendicksaft (vegan) süßen. Vanille-, oder Karamellsroma tun auch was! Probiert es einfach aus! Ihr werdet begeistert sein!

Schon probiert? Schreibt mir von Eurem Gaumenerlebnis mit Matcha Latte! 




Montag, 18. September 2017

Venedig, Caorle und Village San Francesco ...

Endlich haben wir uns einen wohlverdienten Urlaub im Süden erlaubt!

Wir hatten in der Village San Francesco in Duna Verde/Caorle einen Wohnwagenstellplatz gehabt.
Diese Village ist eine große Anlage. Dort befanden sich einige Schwimmbecken, Tennisplätze, Bocciaplätze uvm. Ist wie ein Ferienclub (u. A. Mobilhomes, Chalets und Ferienhäuser zu mieten) mit Animation und Sportprogramme. Ein Supermarkt mit viel Auswahl, ein Geschäft mit venezianischen Muranosteinen, Basar und Restaurants. Lecker war es in der Pizzeria Maxim, in der wir gerne gegangen sind. Ofengebackene dünne Pizza mit Mozzarella, z.B. aßen wir gerne Pizza Pazza (Krebsfleisch und Shrimps) oder Pizza Calamares Fritz. Das war nicht zu fettig, sondern wie paniert und dann gebacken, lecker!
Jedes Mal, wenn wir mit Stella vom Ballspiel am Strand kamen gingen wir zum Strandbar und genossen Aperol Spritz.
Die Anlage ist hundefreundlich. Es hat einen eigenen Abschnitt am Strand (wo Hunde zu bestimmten Uhrzeiten im Meer baden dürfen). Neben Agility-Rasenplatz steht eine Hundedusche, wo man Hunde nach dem Strandbad abduschen kann. Oberhalb vom Strand befindet sich ein eigener Liegestuhlbereich für Hunde und Besitzer, die man leider bezahlen muss.
In Bacaro, einem Bar mit Bistro, wo wir immer wieder gerne hingehen, gibt es Unterhaltungsprogramme, z. B. deutsche Bundesliga und mittwochs Happy Hour.
Daneben ist mittwochs ein kleiner Markt am Village wo Schmuck, Liköre, Süßwaren, Deko von heimischen Hersteller angeboten wird.
Wenn wir gerade mal nicht ausgehen nutzten wir unser Landmann-Gasgrill und grillen u. A. italienisch marinierte Hühnchen mit Haut aus der Region, Garnelen oder Fetakäse mit Tomaten überbacken.
Das Wetter war im Gegensatz vor 2 jahren nicht so gut, mehr Regen und Gewitter, etwas kälter als sonst. Aber hin und wieder kamen Sonnenschein und Wärme. Man konnte trotzdem schwimmen. Wir waren ja auch zu viel späteren Zeitpunkt dort als sonst immer.

Venedig
Wir sahen den allbekannten Markusplatz, Seufzerbrücke, Rialtobrücke, Rialtomarkt, Fischmarkt, Hard Rock Cafe, Canale Grande, und in der Gegend, wo Comissario Brunetti im Film hauste.
Ich hatte Stella im alten Jack-Wolfskin-Rucksack im Pack und das hat prima funktioniert. Stella nahm das gemütlich hin. Wir denken, sie weiß das auch, dass es für sie angenehmer war, als in Menschenmengen zu laufen. Richtig, es ist nicht zu empfehlen Hunde in Venedig mitzunehmen. Aber wir konnten es nicht anders weil wir ja Stella it in den Urlaub nahmen.
Wir genossen Espresso, ein Essen (große Platte mit Schinken und Salamis), Aperol Spritz mit Oliven eingetaucht. Ja, für satte 45 Euro! Wir klapperten Bacaros ab, suchten nach Sitzgelegenheit. In der nächsten Ecke fanden wir ein Restaurant, wo wir vermuteten, dass es nicht teuer ist. Tja.
Der Pendelschiffunternehmen Marco Polo bot für 10 Euro pro Person für eine Hin- und Rückfahrtschein von Punta Sabbioni nach Venedig. Das war richtig gut. Parken in Punta Sabbioni kostet 7 Euro und das im Schatten!

Caorle
In Caorle stand angrenzend zu Spiaggia di Levante (Badestrand) imposante Madonna dell`Angelo. In der Nähe befand sich eine Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert und der zylindrische Glockenturm aus dem Jahr 1100. Die Innenstadt ist touristisch geprägt und hat eine Fußgängerzone. Drumherum sind venezianisch inspirierende bunte Häuser.
Der wichtigste Wirtschaftszweig in Caorle neben dem Fischfang ist natürlich der Tourismus.
In Porto di Falconera, dem Lagune von Caorle, werden die viele Fischrestaurants gelobt. Leider waren wir noch nicht dort.

Lido di Jesolo
In Lido di Jesolo waren wir unter anderem in autoreich belebten Einkaufsstraße. Dort befand sich Hotels in Reih und Glied, mit kostenlose Hotelstrände. Eine wirklich schöne Lage Lage am Strand, viele Bars. Aber es gibt kein richtiger Strandpromenade.
Wir waren auch im nicht so großem Einkaufszentrum (Laguna Shopping) in Lido di Jesolo.
Ehrlich gesagt hat uns Caorle besser gefallen als Lido di Jesolo.
Weil das Wetter wieder einmal nicht gut war fuhren wir nach Noventa di Piave zum Outlet Center. Shoppten natürlich und kauften uns Salomon- und New Balance Schuhe und Klamotten von Superdry.


Stellas Busenfreundin
als Nachbarin

Das Eingezäunte sind extra
für Hunde und Besitzer



Schmuseeinheiten




Markusplatz
Vor dem Seufzerbrücke

Rialtobrücke

Madonna dell´Angelo


Stella beim Abwasch


Kölsch aus der Heimat 
durfte nicht fehlen ...





Freitag, 25. August 2017

Venedig, Caorle und ACSI

Venedig und Caorle


Lange überlegten wir hin und her, wo wir unseren ausgedehnten Sommerurlaub machen wollen. Sollen wir die Spätsommer im kalten, nassen Deutschland verbringen? Wollten auch wieder mal nach Prag, wir waren noch nie in Spreewald oder gar im geschichtsträchtigen Danzig oder Ostpreußen, der Trakehner, einer Pferderasse wegen. Kroatien und Toskana war auch unser Favorit. Nee. Wir haben uns bewusst wieder für Italien und für obere Adria entschieden, wegen der kürzeren Fahrt mit unserem Hund als nach Kroatien und Toskana. Vier Mal Toskana ist ein bisschen genug. Ja, Venedig wollen wir uns mal angeguckt haben. Ein bisschen Meer wollten wir auf jeden Fall auch sehen und auf jeden Fall noch ein bisschen Sommerwetter. So entschlossen wir uns auf einen Trip mit unserem Wohnwagen, diesmal mit Stella nach Caorle in der Nähe von Venedig. Wir entschieden uns für einen tollen Campingplatz (http://www.villaggiosanfrancesco.com) mit einem Privatstrand, wo Hunde auch hin dürfen. Das Tolle an dem Campingplatz ist, dass die ACSI-Mitglieder (ACSI habe ich weiter unten erklärt) zu Nebensaison Vergünstigungen bekommen. Nirgendwo ist man so schön auf kulinarische Entdeckungsreise wie in Italien. Caorle ist ein typisches Fischerdorf. Mjam. Caorle wird häufig „Klein-Venedig“ genannt. Diese Bezeichnung verdankt der Ort seinen kleinen Gassen, seinen Glockentürmen und den in typisch venezianischen Farben gestrichenen Häusern. Ein pittoreskes Fleckchen Erde mit vielen bunten Häusern, hält die Erinnerung an diesen Ernest Hemingway lebendig. 
Ein paar Tage an der italienischen Adria gehören für mich zu einem perfekten Sommer einfach dazu. 
Mehr darüber gibt es noch zu berichten, wenn wir aus dem Urlaub zurück sind.

Demnächst gibt es passend zum Wohnwagenurlaub Camping-Checkliste zum Abhaken, den man sich kostenlos herunter laden kann. 

Caorle
Promenade in Caorle

Hafen in Caorle
Hafen in Caorle

Fischspezialitäten
Fischspezialitäten

Venedig
Venedig

Karneval in Venedig
Karneval in Venedig

Venedig
Venedig




Erklärung ACSI:


ACSI = Auto Camper Service International 

Man bekommt für ein Jahr eine Ermäßigungskarte für die Nebensaison, mit der man in der Vor- und Nachsaison bis zu 50% beim Campen sparen können. Durch Vorzeigen einer gültigen CampingCard ACSI kann man in der Nebensaison auf teilnehmenden Campingplätzen mit zwei Personen und ein Wohnwagen für wenig Geld campen, manchmal ist sogar Hund inklusive im Preis. Es gibt ACSI-Führer und ACSI-App und auf der Webseite findet man umfangreiche Informationen. Es geht sogar noch günstiger: Zu bestimmten Zeiträumen bieten viele CampingCard ACSI-Plätze zusätzlich einen Sonderrabatt an. Man hat Vorteile auf 3319 Campingplätzen. Insgesamt inspiziert ACSI jährlich 9800 Campingplätze. Auf 3319 dieser Campingplätze kann man in 20 europäischen Ländern campen. Alle Campingplätze sind genauso attraktiv wie in der Hochsaison: Die Inhaber garantieren die gleiche Gastfreundlichkeit und guten Service. 
Natürlich muss man die Jahreskarte erst mal käuflich erwerben, aber es amortisiert sich wieder nach ca. fünf Übernachtungen. 

Hier ist der Link dafür: http://www.acsi.eu/de/